Leitwertmessgerät · Made in GermanyLeitfähigkeitsmessgerät Analog LFM50 – Messbereich 0 bis 50 µS/cm für VE-Wasser
Ob eine Vollentsalzungspatrone noch liefert, sieht man dem Wasser nicht an. Das LFM50 zeigt die elektrische Leitfähigkeit auf einer analogen Skala kontinuierlich an: grüner Bereich 0 bis 10 µS/cm, roter Bereich 10 bis 50 µS/cm. Steigt der Zeiger in den roten Bereich, ist das Mischbettharz erschöpft und die Patrone muss getauscht oder regeneriert werden.
Das Gerät wird direkt in die Leitung eingeschraubt (¾″ AG), misst konduktiv über die integrierte Messzelle mit Edelstahlstiften und arbeitet als spannungsstabilisiertes Kontrollinstrument mit 12-V-Steckernetzteil. Hergestellt in Deutschland.
Sofort ablesbar
Analoge Anzeige mit Farbskala: Ein Blick genügt, um die Wasserqualität zu beurteilen. Keine Menüs, keine Kalibrierroutine im Alltag.
Direkt in die Leitung
Messzelle im Anschlussgewinde ¾″ AG aus POM, Elektrodenstifte aus Edelstahl 1.4404, je zwei EPDM-O-Ringe. Bis 8 bar und 80 °C.
Robustes Gehäuse
Polycarbonat, 82 × 80 × 55 mm, Schutzart IP65 gegen Staub und Spritzwasser. Für Heizungsräume, Werkstätten und Labore.
Wofür Sie die Leitfähigkeit messen
Die elektrische Leitfähigkeit ist das Maß für gelöste Salze im Wasser. Vollentsalztes Wasser (VE-Wasser) aus Mischbettpatronen hat Leitwerte unter 10 µS/cm, oft unter 1 µS/cm. Mit zunehmender Erschöpfung des Harzes steigt der Leitwert an. Das LFM50 macht diesen Anstieg sichtbar, bevor die Qualität für den Prozess nicht mehr ausreicht:
- Kontrolle von Vollentsalzungspatronen und Mischbettkartuschen
- Heizungsbefüllung mit VE-Wasser nach VDI 2035 (Leitfähigkeit als Kontrollgröße)
- Überwachung von Reinstwasser für Labor, Autoklaven, Luftbefeuchter und Dampfreiniger
- Endkontrolle hinter Umkehrosmose mit nachgeschalteter Feinentsalzung
- Dauerhafte Anzeige in Fahrzeugwasch- und Spülanlagen, in denen fleckenfreies Wasser gebraucht wird
Technische Daten
| Messverfahren | konduktiv, integrierte Messzelle |
| Messbereich | 0 – 50 µS/cm, nicht temperaturkompensiert |
| Anzeige | analog, Skala grün 0 – 10 µS/cm, rot 10 – 50 µS/cm |
| Anschlussgewinde | ¾″ AG |
| Werkstoff Elektrodenkörper / Gewinde | POM schwarz |
| Werkstoff Elektrodenstifte | Edelstahl 1.4404 |
| Abdichtung | je 2 O-Ringe EPDM 70 |
| Zulässiger Betriebsdruck | 8 bar |
| Zulässige Temperatur | 80 °C |
| Gehäuse | Polycarbonat, 82 × 80 × 55 mm, IP65 |
| Spannungsversorgung | Steckernetzteil 12 V DC, |
| Ausgänge | keine |
| Hergestellt in | Deutschland |
Montage
Das LFM50 wird mit dem ¾″-Außengewinde in ein T-Stück oder eine Muffe der Leitung hinter der Patrone eingeschraubt, so dass die Elektrodenstifte vollständig vom Wasser umspült werden. Danach Steckernetzteil anschließen, fertig. Für den Einbau direkt an Ionenaustauscherpatronen bieten wir die Variante LFM50T mit T-Stück. Wer digitale Anzeige, Temperaturkompensation oder Schaltausgänge braucht, findet passende Geräte in unserer Kategorie Wasseranalyse.
Häufige Fragen
Was bedeutet „“?
Die Leitfähigkeit steigt mit der Wassertemperatur. Das LFM50 zeigt den Rohwert bei der aktuellen Temperatur an. Für die Erschöpfungskontrolle einer Patrone reicht das aus, für dokumentationspflichtige Messungen empfehlen wir ein kompensiertes Gerät.
Ab welchem Wert ist die VE-Patrone erschöpft?
Als Faustregel gilt der rote Bereich ab 10 µS/cm. Je nach Anwendung, etwa bei Heizungsbefüllung nach VDI 2035, kann die Grenze anders liegen; maßgeblich sind die Anforderungen Ihres Prozesses.
Kann ich das Gerät an Leitungswasser betreiben?
Leitungswasser liegt bei mehreren hundert µS/cm und damit weit über dem Messbereich. Das LFM50 ist für vollentsalztes Wasser gedacht.
Braucht das Gerät Wartung?
Die Elektrodenstifte sollten gelegentlich auf Ablagerungen geprüft und bei Bedarf gereinigt werden. Verschleißteile gibt es nicht.