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Dosierpumpen

Dosierpumpen geben Wirkstoffe exakt und gleichmäßig ins Wasser – die Grundlage jeder zuverlässigen Dosierung von Desinfektions- und Dosierchemikalien.

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    Ab 1.095,00 € 920,17 €
    Artikelnr. : DOSPDDE
  • 669,00 € 562,18 €
    Artikelnr. : DOSPDDE6

2 Elemente

Desinfektion · Dosierpumpen

Dosierpumpen für exakte Zugabe

Eine Dosierpumpe fördert Wirkstoffe wie Chlordioxid, Mineralstoffe oder Korrosionsschutz in kleinen, präzisen Mengen ins Wasser – mengen- oder impulsgesteuert und reproduzierbar. Sie ist das Herzstück jeder Dosieranlage und sorgt dafür, dass die richtige Dosis konstant ankommt.

Aufgabe

Präzise, gleichmäßige Förderung von Dosier- und Desinfektionsmitteln ins Wasser.

Steuerung

Mengen- oder impulsgesteuert – abgestimmt auf Durchfluss und gewünschte Konzentration.

Auswahl

Nach Förderleistung, Gegendruck und Medium; das Material muss chemikalienbeständig sein.

Die richtige Dosierpumpe wählen

Entscheidend sind die benötigte Förderleistung, der Gegendruck in der Leitung und die Beständigkeit gegenüber dem Dosiermedium. Impuls- oder durchflussgesteuerte Pumpen passen die Dosis automatisch an den Wasserverbrauch an – so bleibt die Konzentration konstant.

  • Leistung & Druck: Förderleistung und Gegendruck bestimmen die passende Pumpe.
  • Beständiges Material: Pumpe und Dichtungen müssen zum Dosiermedium passen.
  • Bedarfsgerecht steuern: Durchfluss- oder impulsgesteuert für konstante Konzentration.

Welche Dosierpumpe passt?

Nennen Sie uns Medium, Menge und Gegendruck – wir empfehlen die passende Pumpe.

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Dosierpumpen im Überblick

Nachfolgend finden Sie Dosierpumpen für Desinfektions- und Dosierchemikalien in verschiedenen Leistungsklassen.

Häufige Fragen – Dosierpumpen

Wann ist eine Dosierpumpe erforderlich?

Immer, wenn ein Wirkstoff exakt und gleichmäßig ins Wasser gegeben werden soll – etwa bei Chlordioxid-Desinfektion, Korrosionsschutz oder Mineralstoffdosierung.

Welche Angaben werden benötigt?

Das Dosiermedium, die benötigte Förderleistung, der Gegendruck in der Leitung und der Wasserdurchfluss. Danach wird die passende Pumpe ausgewählt.

Kann ich die Dosierung selbst einstellen?

Ja, Dosierpumpen sind einstellbar. Die richtige Dosis richtet sich nach Wirkstoff, Wassermenge und – bei Trinkwasser – den zulässigen Grenzwerten. Wir unterstützen bei der Einstellung.

Was ist eine Dosierpumpe?

Eine Dosierpumpe ist ein Gerät, das kleinste, exakt definierte Mengen eines chemischen Produkts – z. B. Härtestabilisatoren, Desinfektionsmittel oder pH-Regulatoren – in ein Wasser- oder Flüssigkeitssystem einspeist. Sie sorgt für eine präzise und kontinuierliche Dosierung, abgestimmt auf den jeweiligen Anwendungsfall.

Wofür werden Dosierpumpen in der Wassertechnik eingesetzt?

Dosierpumpen werden überall dort verwendet, wo Additive dem Wasser in kontrollierter Menge zugegeben werden müssen, z. B. zur:

  • Härtestabilisierung
  • Korrosionsschutzmittel-Zugabe
  • pH-Wert-Korrektur
  • Chlor- oder Desinfektionsmittel-Dosierung
  • Eisen- oder Manganfällung
  • Membranschutz bei Umkehrosmoseanlagen
Welche Arten von Dosierpumpen gibt es?

Im Bereich der Wasserbehandlung werden hauptsächlich folgende Typen verwendet:

  • Membrandosierpumpen (manuell oder elektrisch betrieben)
  • Elektromagnetische Dosierpumpen
  • Motorbetriebene Dosierpumpen mit Exzenterwelle
  • Proportionaldosierpumpen, die abhängig vom Wasserdurchfluss arbeiten

Die Auswahl hängt von der gewünschten Fördermenge, Druckanforderung und dem Dosiermedium ab.

Wie funktioniert eine Proportionaldosierpumpe?

Proportionaldosierpumpen sind an einen Wasserzähler mit Impulsgeber gekoppelt. Bei jedem Liter Wasserdurchfluss erhält die Pumpe ein Signal und dosiert eine exakt definierte Menge des Additivs. Das ermöglicht eine mengenabhängige, gleichbleibende Dosierung – ideal für Hauswasserinstallationen oder Trinkwasseranwendungen.

Welche Medien können mit Dosierpumpen gefördert werden?

Dosierpumpen in der Wasserbehandlung sind auf die Förderung von:

  • Flüssigen Chemikalien (z. B. Phosphate, pH-Stabilisatoren)
  • Korrosionsschutzlösungen
  • Biozide und Desinfektionsmittel
  • Säuren oder Laugen zur pH-Regulierung

Wichtig ist die chemische Beständigkeit der verwendeten Materialien (z. B. PVDF, PTFE, Edelstahl).

Wie wähle ich die richtige Dosierpumpe aus?

Entscheidend sind:

  • Fördermenge (l/h)
  • Dosierdruck (bar)
  • Viskosität und Aggressivität des Dosiermediums
  • Betriebsart (kontinuierlich, impulsbasiert, manuell regelbar)
  • Einsatzbereich (Trinkwasser, Technik, Industrie)

Auch die vorhandene Anlagentechnik (z. B. Wasserzähler mit Impulsausgang) beeinflusst die Auswahl.

Ist eine Dosierpumpe für Trinkwasseranwendungen zugelassen?

Ja – viele Modelle im Kadotec-Sortiment sind für den Einsatz im Trinkwasserbereich freigegeben und entsprechen den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Die verwendeten Materialien sind lebensmitteltauglich und resistent gegenüber typischen Dosierchemikalien.

Wie wird eine Dosierpumpe installiert?

Die Installation erfolgt meist in Kombination mit:

  • Impuls-Wasserzähler oder Durchflussmesser
  • Saug- und Druckschläuchen mit Rückschlagventilen
  • Dosiermittelbehältern

Die Pumpe wird entweder direkt an der Wand montiert oder mit einem Montageset am Dosierbehälter befestigt. Die Integration erfolgt nach dem Druckminderer und vor der Verteilung in der Wasserinstallation.

Welche Wartung ist bei Dosierpumpen erforderlich?

Dosierpumpen sind in der Regel wartungsarm, jedoch sollte regelmäßig:

  • die Dosiermenge kontrolliert und kalibriert werden
  • die Schläuche und Dichtungen auf Verschleiß geprüft werden
  • die Ansauglanze gereinigt und der Dosiermittelstand kontrolliert werden

Ein regelmäßiger Austausch von Verschleißteilen (z. B. Rückschlagventile) erhöht die Betriebssicherheit.

Können Dosierpumpen mit automatischen Anlagen verknüpft werden?

Ja. Viele moderne Dosierpumpen verfügen über:

  • Steuereingänge (z. B. 4–20 mA, Impuls)
  • digitale Ansteuerung über SPS oder Wasseraufbereitungsanlagen
  • Statusanzeigen oder Alarmausgänge

Damit sind sie ideal geeignet für den automatisierten Betrieb in privaten, gewerblichen und industriellen Anwendungen.