Weiches, saures Wasser lässt sich durch Entsäuerung und Aufhärtung auf einen neutralen pH-Wert und eine sinnvolle Härte bringen – das schützt Leitungen vor Korrosion.
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Entsäuerung und Aufhärtung von Wasser
Sehr weiches, saures Wasser mit niedrigem pH-Wert wirkt korrosiv und greift Metallleitungen an. Entsäuerungs- und Aufhärtungsmedien heben den pH-Wert an und geben dem Wasser eine sinnvolle Mindesthärte zurück. So wird aggressives Wasser materialschonend – wichtig etwa bei Brunnen-, Regen- oder Osmosewasser.
Ursache
Sehr weiches, kohlensäurehaltiges Wasser mit niedrigem pH-Wert wirkt aggressiv auf Metalle.
Folgen
Korrosion, Lochfraß, gelöstes Kupfer und beschädigte Leitungen und Armaturen.
Lösung
Entsäuerung und Aufhärtung heben pH-Wert und Härte an – für neutrales, schonendes Wasser.
So funktioniert die Aufhärtung
Das Wasser strömt durch ein basisches Medium (meist auf Kalk- oder Dolomitbasis), das sich langsam auflöst, den pH-Wert anhebt und dem Wasser Calcium und Magnesium zufügt. Das Medium wird nach Verbrauch ergänzt; eine Rückspülung hält das Bett locker.
pH anheben: Basisches Medium neutralisiert saures Wasser und stoppt die Korrosion.
Mindesthärte geben: Aufhärtung fügt Calcium und Magnesium hinzu.
Medium nachfüllen: Das Material verbraucht sich und wird regelmäßig ergänzt.
Aggressives, weiches Wasser?
Nennen Sie uns pH-Wert und Härte – wir empfehlen die passende Aufbereitung.
Nachfolgend finden Sie Medien und Anlagen zur Anhebung von pH-Wert und Härte bei sehr weichem, saurem Wasser.
Häufige Fragen – Entsäuerung & Aufhärtung
Wann brauche ich Entsäuerung oder Aufhärtung?
Bei sehr weichem, saurem Wasser mit niedrigem pH-Wert, das Leitungen angreift – häufig bei Brunnen-, Regen- oder Osmosewasser. Anzeichen sind Grünfärbung und Korrosion.
Welche Rolle spielt der Durchfluss?
Der Durchfluss bestimmt die Kontaktzeit mit dem Medium. Er muss zur Mediummenge passen, damit pH-Wert und Härte zuverlässig angehoben werden.
Wann ist eine Wasseranalyse sinnvoll?
Immer vor der Auslegung. pH-Wert, Härte und Kohlensäuregehalt bestimmen das passende Medium und die Anlagengröße.
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