Hartes, kalkhaltiges Leitungswasser verkalkt Warmwasserbereiter, Armaturen und Haushaltsgeräte, erhöht den Energieverbrauch und verkürzt die Lebensdauer teurer Technik. Eine Wasserenthärtungsanlage senkt die Wasserhärte per Ionenaustausch – für spürbar weiches Wasser, weniger Kalk und geschützte Leitungen.
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Wasserenthärtung · Kalkschutz
Kalk im Wasser? Mit einer Enthärtungsanlage schützen Sie Haus, Heizung und Geräte
Ob Wasser „hart" ist, hängt vom Gehalt an Calcium und Magnesium ab – gemessen in Grad deutscher Härte (°dH). Ab etwa 14 °dH gilt Wasser als hart. Beim Erwärmen fällt der gelöste Kalk aus und lagert sich als Kesselstein in Boiler, Durchlauferhitzer, Wärmetauscher und Rohrleitungen ab. Eine Wasserenthärtungsanlage (auch Entkalkungsanlage genannt) entfernt die Härtebildner per Ionenaustausch und liefert dauerhaft weiches Wasser – vollautomatisch und ohne Chemie im Trinkwasser.
Ursache
Hoher Anteil an Calcium und Magnesium im Leitungswasser. Ab ca. 14 °dH (Härtebereich „hart") fällt beim Erhitzen vermehrt Kalk aus.
Folgen
Verkalkte Boiler und Wärmetauscher, bis zu 30 % höherer Energieverbrauch, defekte Armaturen und Geräte, Kalkflecken sowie ein hoher Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln.
Lösung
Ionenaustausch: Calcium und Magnesium werden gegen Natrium getauscht. Ergebnis ist weiches Wasser ohne Kalkausfall – vollautomatisch geregelt und wartungsarm.
So funktioniert eine Wasserenthärtungsanlage
Das Herzstück jeder Enthärtungsanlage ist ein Behälter mit Ionenaustauscherharz. Das harte Wasser strömt hindurch, die Härtebildner Calcium und Magnesium bleiben am Harz haften und werden gegen unbedenkliches Natrium ausgetauscht. Ist das Harz erschöpft, regeneriert sich die Anlage automatisch mit einer Salzsole aus dem Solebehälter – meist nachts und mengengesteuert, also nur dann, wenn wirklich Wasser verbraucht wurde.
Auslegung nach Wasserhärte und Personenzahl: Entscheidend sind die gemessene Rohwasserhärte (°dH), der Spitzendurchfluss und die Anzahl der Personen bzw. der Wasserverbrauch.
Vollautomatischer Betrieb: Mengengesteuerte Regeneration spart Salz und Wasser gegenüber einfacher Zeitsteuerung – ohne dass Sie eingreifen müssen.
Für jeden Bedarf: Vom kompakten Kabinettenthärter fürs Einfamilienhaus über Doppelenthärtungsanlagen für konstant weiches Wasser rund um die Uhr bis zu Anlagen für Gewerbe, Gastronomie und Industrie.
Welche Enthärtungsanlage passt zu Ihrem Haushalt?
Nennen Sie uns Ihre Wasserhärte und die Personenzahl – wir legen die passende Anlage nach Durchfluss und Verbrauch für Sie aus.
Enthärtungsanlagen & Kalkschutz für Haushalt, Gewerbe und Industrie
Nachfolgend finden Sie unsere Wasserenthärtungsanlagen, Kabinett- und Doppelenthärter, Regeneriersalz und passendes Zubehör – von der kompakten Lösung fürs Eigenheim bis zur leistungsstarken Anlage für Gastronomie, Heißwasser und Industrie.
Häufige Fragen zur Wasserenthärtung
Welche Enthärtungsanlage passt zu meinem Haushalt?
Ausschlaggebend sind Wasserhärte, Personenzahl und der benötigte Spitzendurchfluss. Für die erste Orientierung genügen diese Werte; bei hohem oder gewerblichem Verbrauch legen wir die Anlage fachlich für Sie aus – nutzen Sie dazu einfach die Auslegungs-Anfrage.
Ab welcher Wasserhärte lohnt sich eine Enthärtungsanlage?
Spätestens im Härtebereich „hart" (über 14 °dH) macht sich Kalk deutlich bemerkbar. Je höher die Härte, desto schneller amortisiert sich die Anlage über geringere Energie-, Reparatur- und Reinigungsmittelkosten. Ihre örtliche Wasserhärte erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger oder mit einem Wasserhärte-Test.
Warum sind Kapazität und Nenndurchfluss wichtig?
Die Kapazität bestimmt, wie viel Wasser zwischen zwei Regenerationen enthärtet wird – ist sie zu klein, regeneriert die Anlage zu häufig. Der Nenndurchfluss muss zum gleichzeitigen Wasserbedarf im Gebäude passen, damit Komfort und Schutzwirkung auch bei voller Entnahme erhalten bleiben.
Wie viel Salz verbraucht eine Enthärtungsanlage?
Der Salzverbrauch hängt von Wasserhärte, Wassermenge und Anlagentyp ab. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt benötigt grob 1–2 Sack Regeneriersalz (25 kg) pro Monat. Mengengesteuerte Anlagen regenerieren bedarfsgerecht und verbrauchen deutlich weniger als zeitgesteuerte.
Ist enthärtetes Wasser noch als Trinkwasser geeignet?
Ja. Nach Ionenaustausch bleibt das Wasser einwandfreies Trinkwasser gemäß Trinkwasserverordnung. Über einen Verschnitt wird die Resthärte meist auf empfohlene 4–8 °dH eingestellt, sodass das Wasser weder aggressiv noch vollständig entmineralisiert ist.
Einzel- oder Doppelenthärtungsanlage – was ist besser?
Ein Einzelenthärter (z. B. Kabinettgerät) regeneriert in einer verbrauchsarmen Phase und ist für die meisten Einfamilienhäuser ideal. Eine Doppelenthärtungsanlage liefert auch während der Regeneration durchgehend weiches Wasser – sinnvoll bei hohem oder gleichmäßigem Bedarf, in Gewerbe, Gastronomie und Industrie.
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