Leitfähigkeitsmessung

Entdecken Sie in unserer Kategorie Leitfähigkeitsmessgeräte hochwertige EC‑, TDS- und Konduktometer – ideal zum Wasser Leitfähigkeit messen. Unsere Auswahl umfasst Handmessgeräte, inline Sensoren und Modelle mit präziser Temperaturkompensation, für verlässliche Messungen in Laboren, Industrie und Umweltschutz. Ob Rein‑, VE‑ oder Prozesswasser: Mit robusten Leitfähigkeitssensoren erzielen Sie schnell exakte Werte. Profitieren Sie von schneller Handhabung, langlebigen Elektroden und einfacher Kalibrierung. Für Fachanwender und Einsteiger bieten wir passgenaue Messlösungen, die Effizienz, Genauigkeit und Sicherheit vereinen. Perfekt, um Wasserqualität konstant zu überwachen und Standards einzuhalten.

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9 Elemente

FAQ – Leitfähigkeitsmessung bei der Wasseranalyse

Was ist die Leitfähigkeit von Wasser?

Die elektrische Leitfähigkeit gibt an, wie gut Wasser den elektrischen Strom leiten kann. Sie wird in Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm) gemessen und ist ein indirekter Indikator für den Gehalt an gelösten Salzen, Mineralien und Ionen im Wasser.

Warum ist die Leitfähigkeitsmessung wichtig?

Die Leitfähigkeitsmessung ist ein schneller und verlässlicher Wert zur Beurteilung der Wasserreinheit. Sie wird in der Trinkwasserüberwachung, in Umkehrosmoseanlagen, bei der Herstellung von VE-Wasser sowie in Kühlkreisläufen, Heizsystemen und Industrieprozessen eingesetzt.

Welche Einheiten werden bei der Leitfähigkeit verwendet?

Die gebräuchlichsten Einheiten sind Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm) und Millisiemens pro Zentimeter (mS/cm), wobei 1 mS/cm = 1.000 µS/cm entspricht. Reinstwasser weist typischerweise Werte unter 10 µS/cm auf, während Trinkwasser je nach Region zwischen 300 und 1.500 µS/cm liegt.

Was ist der Unterschied zwischen Leitfähigkeit und TDS?

Die Leitfähigkeit misst, wie gut das Wasser elektrischen Strom leitet. TDS (Total Dissolved Solids) beschreibt die Menge der gelösten Feststoffe und wird meist in ppm oder mg/l angegeben. TDS-Werte werden häufig aus der Leitfähigkeit abgeleitet.

Was sind typische Leitfähigkeitswerte in verschiedenen Wasserarten?

Wasserart Typischer Leitwert (µS/cm)
Osmosewasser 5–50
VE-Wasser (Reinstwasser) < 10
Trinkwasser (DE) 250–1.200
Meerwasser > 50.000

Wie funktioniert ein Leitfähigkeitsmessgerät?

Das Gerät misst den elektrischen Widerstand zwischen zwei Elektroden im Wasser. Je mehr gelöste Ionen vorhanden sind, desto höher ist die Leitfähigkeit. Viele Geräte verfügen über eine automatische Temperaturkompensation für präzise Ergebnisse.

Wann sollte man die Leitfähigkeit messen?

Die Messung ist sinnvoll zur Kontrolle von Osmoseanlagen, VE-Wasser, Trinkwasseraufbereitung, Heizungswasser nach VDI 2035 sowie in Labor-, Industrie- oder Aquaristikanwendungen.

Wie oft muss ein Leitfähigkeitsmessgerät kalibriert werden?

Für zuverlässige Ergebnisse sollte das Gerät regelmäßig mit einer Kalibrierlösung kalibriert werden – etwa monatlich oder vor jeder Messreihe. Hochwertige Geräte weisen automatisch auf notwendige Kalibrierungen hin.

Was beeinflusst die Leitfähigkeit im Wasser?

Einflussfaktoren sind gelöste Ionen wie Calcium, Magnesium oder Natrium, die Wassertemperatur, der CO₂-Gehalt sowie Verunreinigungen oder Mineralisation.

Ist eine hohe Leitfähigkeit im Wasser schädlich?

Das ist abhängig vom Einsatzzweck. In Trinkwasser ist eine gewisse Leitfähigkeit unbedenklich. In Reinstwasser oder technischen Anwendungen weist eine hohe Leitfähigkeit hingegen auf mögliche Verunreinigungen hin und kann z. B. bei Heizungsanlagen Korrosion begünstigen.