Wärmepumpe, Brennwertkessel oder Fußbodenheizung: Die Hersteller schreiben salzarmes, enthärtetes Füllwasser vor. Mit einer Vollentsalzungspatrone von Kadotec befüllen Sie Ihre Anlage in einem Arbeitsgang normgerecht – ohne Chemie, ohne Wartezeit.
Die VDI 2035 ist die Richtlinie zur Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen. Sie legt fest, wie hart und wie salzhaltig das Füll- und Ergänzungswasser sein darf. Der Grund: Kalk setzt sich am Wärmetauscher ab und senkt den Wirkungsgrad, gelöste Salze und Sauerstoff fördern Korrosion. Viele Hersteller machen die Einhaltung zur Bedingung für die Garantie – deshalb gehört das Füllwasserprotokoll heute zur Inbetriebnahme.
Vollentsalzung ist die einfachste Lösung, da zugleich der Salzgehalt sinkt
50 bis 200 kW
≤ 11,2 °dH
Vollentsalzungspatrone, Größe nach Anlagenvolumen
200 bis 600 kW
≤ 8,4 °dH
Vollentsalzungspatrone mit Leitwertkontrolle
über 600 kW
≤ 0,11 °dH
Vollentsalzung mit Leitwertüberwachung, ggf. Nachfüllstation
Salzarme Fahrweise: Leitfähigkeit unter 100 µS/cm, pH-Wert 8,2 bis 10,0 (bei Aluminiumbauteilen 8,2 bis 9,0). Mit einer Vollentsalzungspatrone erreichen Sie beides in einem Schritt.
So befüllen Sie normgerecht
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Schritt 1: Patronengröße bestimmen
Anlagenvolumen (Liter) und Rohwasserhärte in den Rechner eingeben. Er nennt die Patrone, die Ihre Anlage komplett befüllt – ohne Wechsel mittendrin.
Zwischen Trinkwasseranschluss und Heizung, mit Füllkombination und Systemtrenner. Die automatische Füllarmatur übernimmt Druckhaltung und Nachspeisung dauerhaft.
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Schritt 3: Leitwert prüfen und protokollieren
Mit dem Leitwertmessgerät kontrollieren Sie, dass die Patrone noch entsalzt (< 100 µS/cm) und dokumentieren den Wert für das Füllwasserprotokoll.
Vollentsalzungspatronen für die Heizungsbefüllung
Von der Etagenheizung bis zum Mehrfamilienhaus: Kapazität je Patrone in Litern Weichwasser, Größe im Rechner bestimmen.
Sie befüllen regelmäßig Anlagen? Regenerierbare Patronen im Austausch, Mengenpreise ab 5 Stück und Kauf auf Rechnung für Gewerbekunden – rufen Sie uns an oder schreiben Sie an [email protected].
Häufige Fragen
Entscheidend ist das Anlagenvolumen in Litern und die Härte Ihres Leitungswassers. Der Rechner ermittelt daraus die Kapazität; eine Patrone sollte die Anlage in einem Durchgang befüllen können.
Bei salzarmer Fahrweise nach VDI 2035 in der Regel nicht. Bei Mischinstallationen oder Herstellervorgaben kann ein Korrosionsschutz sinnvoll sein – wir beraten Sie dazu.
Die Leitfähigkeit des Wassers am Auslauf steigt an. Mit einem Leitwertmessgerät oder einer Patrone mit integrierter Anzeige sehen Sie das sofort.
Ja. Das Mischbettharz wird bei uns regeneriert oder Sie tauschen die Füllung. Das ist günstiger als eine neue Patrone.
Jedes Nachfüllen mit unbehandeltem Wasser bringt Kalk und Salz zurück. Eine fest installierte Füllarmatur mit Patrone speist immer aufbereitetes Wasser nach.
Viele Kessel- und Wärmepumpenhersteller verlangen es für die Garantie. Notieren Sie Datum, Wassermenge, Härte und Leitfähigkeit nach der Befüllung.
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