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Nitrat

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Wasseranalyse · Nitrat

Nitrat im Wasser messen

Nitrat gelangt vor allem durch Düngung ins Grundwasser. Der Trinkwassergrenzwert liegt bei 50 mg/l; für Säuglinge werden niedrigere Werte empfohlen. Da Nitrat weder sichtbar noch schmeckbar ist, hilft nur eine Messung – per Schnelltest zur Orientierung oder per Laboranalyse für belastbare Werte.

Warum messen

Nitrat ist unsichtbar; nur ein Test zeigt, ob der Grenzwert von 50 mg/l eingehalten wird.

Womit

Nitrat-Schnelltests für die Orientierung, Laboranalyse für genaue, dokumentierte Werte.

Nutzen

Grundlage für die Entscheidung, ob und wie Nitrat aus dem Wasser entfernt werden muss.

So kontrollieren Sie den Nitratwert

Schnelltests geben einen ersten Richtwert. Für die verlässliche Beurteilung – besonders bei Brunnenwasser und wenn Kinder mitversorgt werden – ist eine Laboranalyse sinnvoll. Nitratwerte schwanken saisonal, daher lohnt eine regelmäßige Kontrolle.

  • Grenzwert im Blick: 50 mg/l für Trinkwasser, niedriger für Säuglinge.
  • Schnelltest oder Labor: Test zur Orientierung, Labor für belastbare Werte.
  • Regelmäßig prüfen: Nitrat schwankt saisonal – wiederholte Kontrolle empfohlen.

Nitratbelastung prüfen lassen?

Senden Sie uns eine Probe – wir bestimmen den Nitratwert und beraten zur Aufbereitung.

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Nitrat-Tests

Nachfolgend finden Sie Tests und Messmittel zur Bestimmung des Nitratgehalts im Wasser.

Häufige Fragen – Nitrat messen

Wofür eignet sich die Nitratmessung?

Um zu prüfen, ob der Trinkwassergrenzwert von 50 mg/l eingehalten wird – besonders bei Brunnenwasser in landwirtschaftlich geprägten Regionen und wenn Säuglinge mitversorgt werden.

Reicht ein Schnelltest?

Für die Orientierung ja. Für eine verlässliche Beurteilung – etwa vor der Anschaffung einer Aufbereitungsanlage oder bei Säuglingen – ist eine Laboranalyse genauer.

Wie nutze ich die Messergebnisse?

Liegt der Wert über dem Grenzwert, sollte Nitrat per Ionenaustausch oder Umkehrosmose entfernt werden. Der gemessene Wert ist die Grundlage für die Auslegung.

FAQ – Nitrat im Wasser: Bedeutung, Messung und Grenzwerte

Was ist Nitrat und wie gelangt es ins Trinkwasser?

Nitrat (NO₃⁻) ist ein stickstoffhaltiger Stoff, der vor allem durch landwirtschaftliche Düngung, Gülleausbringung und Abwassereinträge ins Grundwasser gelangt. Es ist farb-, geruchs- und geschmacklos, aber in hohen Konzentrationen gesundheitlich bedenklich.

Ab welchem Wert ist Nitrat im Wasser gesundheitsschädlich?

Der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser beträgt laut Trinkwasserverordnung 50 mg/l. Besonders Säuglinge sind bei einer Überschreitung gefährdet. Auch Langzeitbelastungen bei Erwachsenen sind kritisch.

Wie kann ich den Nitratgehalt im Wasser messen?

Mit Teststreifen, photometrischen Tests oder digitalen Messgeräten lassen sich verlässliche Werte ermitteln. Für präzise Analysen empfiehlt sich eine Laborauswertung – besonders bei Brunnenwasser.

Welche Ursachen führen zu erhöhten Nitratwerten?

Ursachen sind häufig landwirtschaftliche Düngung, Gülle, Abwässer und undichte Gruben oder Behälter. Auch eine unzureichende Filtration bei Eigenwasserversorgung kann eine Rolle spielen.

Welche Risiken bestehen bei langfristiger Nitrataufnahme?

Bei Säuglingen kann Nitrat in Nitrit umgewandelt werden und die Sauerstoffaufnahme hemmen. Auch Krebsrisiken sowie Leber- und Nierenschäden bei dauerhafter Belastung sind mögliche Folgen.

Wie kann ich Nitrat aus dem Wasser entfernen?

Effektiv sind spezielle Nitratfilter, Umkehrosmoseanlagen oder Kombinationen mit Vorfiltration und selektivem Harz. Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle der Filterleistung.

Ist Nitrat nur im Trinkwasser problematisch?

Nein, auch in Aquarien, Teichen oder bei der Lebensmittelverarbeitung ist Nitrat relevant, da es Algenwachstum fördert und biologische Prozesse sowie die Wasserqualität beeinträchtigt.

Wie oft sollte der Nitratwert im Wasser geprüft werden?

Bei Brunnenwasser mindestens ein- bis zweimal jährlich, vor allem bei Kindern im Haushalt. Auch nach dem Einbau von Filtertechnik oder bei Geschmacksveränderungen ist eine Kontrolle ratsam.

Was bedeutet „Nitratselektivharz“ in Filteranlagen?

Das sind spezielle Harze, die gezielt Nitrat-Ionen gegen harmlose Chlorid-Ionen austauschen. Sie sind als Kartuschen oder mehrstufige Filtersysteme verfügbar und besonders für leicht erhöhte Werte geeignet.

Ist eine Kombination von Enthärtung und Nitratentfernung möglich?

Ja, moderne Anlagen arbeiten mehrstufig – z. B. mit Enthärtung, Nitratfilter und Aktivkohle. So lassen sich mehrere Wasserparameter gleichzeitig verbessern – ideal für Eigenwasserversorger.