Brunnen- und Eigenwasser bringt je nach Herkunft unterschiedliche Herausforderungen mit – von Eisen und Mangan über Trübstoffe und Nitrat bis zu saurem Wasser. Wählen Sie den passenden Bereich für Ihre Brunnenwasseraufbereitung:
Brunnenwasser aufbereiten – die häufigsten Probleme und passende Lösungen
Brunnen- und Eigenwasser enthält je nach Herkunft unterschiedliche Stoffe, die Technik, Leitungen und Gesundheit beeinträchtigen können. Welche Aufbereitung sinnvoll ist, hängt vom Ergebnis der Wasseranalyse ab. Die wichtigsten Fälle im Überblick:
Eisen und Mangan – braunes und schwarzes Wasser
Gelöstes Eisen und Mangan sind im Brunnenwasser zunächst unsichtbar, oxidieren aber bei Luftkontakt und führen zu braunen (Eisen) bzw. schwarzen (Mangan) Ablagerungen, Flecken und verengten Leitungen. Zur Entfernung wird das Wasser oxidiert (Belüftung oder Oxidationsmittel) und anschließend über spezielle Filtermedien wie Greensand, Birm oder Katalox filtriert.
Trübstoffe und Sedimente – trübes Wasser
Sand, Ton und feine Partikel aus dem Brunnen machen das Wasser trüb und belasten nachgeschaltete Geräte. Rückspül-, Zyklon- und Feinfilter halten die Feststoffe mechanisch zurück und sorgen für klares Wasser.
Nitrat – ein Gesundheitsthema
Nitrat gelangt vor allem aus der Landwirtschaft ins Grundwasser. Die Trinkwasserverordnung begrenzt Nitrat auf 50 mg/l. Nitratselektive Ionenaustauscher senken den Wert zuverlässig auf trinkwassergerechte Konzentrationen.
Saures Wasser – pH-Wert und Entsäuerung
Ein niedriger pH-Wert macht Wasser aggressiv und greift Metallleitungen an (Korrosion, Kupferabtrag). Entsäuerungsanlagen mit calciumhaltigen Filtermedien heben den pH-Wert an und stabilisieren das Wasser.
Keimschutz – Ultrafiltration und UV
Brunnenwasser kann Bakterien und Keime enthalten. Ultrafiltration und UV-Desinfektion sorgen für mikrobiologisch sicheres Wasser – chemiefrei und zuverlässig.
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