Brunnenwasser / Eigenwasser

Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser erfordert Eigenverantwortung

Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser ist erforderlich für alle Haushalte und Betriebe, die eine eigene Wasserversorgung nutzen. Stammt das genutzte Wasser von öffentlichen Wasserwerken, kann sich der Verbraucher auf die biologische und chemische Qualität des Wassers verlassen. Wasserwerke liefern Wasser in Trinkwasserqualität entsprechend der Trinkwasserverordnung. Doch wer Wasser im Eigenwasserbetrieb nutzt, muss auch eigenverantwortlich für die Wasseraufbereitung seines Brunnenwassers und Eigenwassers sorgen.

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Mindestens 700.000 Menschen in Deutschland betreiben eine solchen Eigenwasserbetrieb mit eigenem Brunnen oder Quellfassungen. Vor allem in ländlichen Regionen nutzen Haushalte und Betriebe einen Eigenwasserbetrieb und sollten deshalb eine Wasseraufbereitung für ihr Brunnenwasser und Quellwasser vornehmen.

Regelmäßige Laboranalyse ist bei der Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser nötig

Wer im Eigenwasserbetrieb Brunnen- oder Quellenwasser nutzt, muss neben der Wasseraufbereitung das Wasser auch regelmäßig von einem spezialisierten Labor untersuchen lassen. Das Labor nimmt dann eine chemisch-physikalische, toxikologische und bakteriologische Wasseranalyse vor. In Hinsicht auf die Hygiene des Wassers beanstanden Labore oftmals coliforme Bakterien im Wasser. Aus der Laboranalyse lassen sich dann die entsprechenden hygienischen und sicherheitstechnischen Maßnahmen für die Wasseraufbereitung des Brunnenwassers und Trinkwassers ableiten.

Wer Brunnenwasser und Eigenwasser als Trinkwasser nutzt, muss regelmäßige Analysen vornehmen lassen. Das Gesundheitsamt ist für die Trinkwasserqualität die zentrale Informationsstelle. So muss die Untersuchung von Wasser aus dem Hausbrunnen auf alle mikrobiologischen Kriterien mindestens einmal jährlich stattfinden. Hierzu zählen beispielsweise das Vorkommen von Escherichia coli, Enterokokken oder coliforme Bakterien.

Analyseparameter für die Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser

Das Gesundheitsamt legt den genauen Umfang der notwenigen Analyseparameter im chemischen und physikalischen Bereich entsprechend bestimmter Faktoren fest. Das Eigenwasser muss in Hinsicht auf diese Eigenschaften mindestens alle drei Jahre untersucht werden. Für die Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser können auch Chemikalien für die Desinfektion oder die Aufbereitung zum Einsatz kommen. Eine Auflistung der verwendeten Chemikalien zur Desinfektion und die Menge müssen die Betreiber in einem Betriebsbuch festhalten. Wird das Brunnenwasser auch an Dritte weitergegeben, müssen sämtliche Analysen mindestens einmal jährlich durchgeführt werden.

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Wichtige Kriterien zu Schadstoffen und Belastungen für die Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser

Bei der Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser müssen die Betreiber darauf achten, dass Schadstoffe aus gewerblicher und landwirtschaftlicher Nutzung ins verwendete Wasser gelangen können. Ebenso können Verunreinigungen aus Abwasseranlagen oder Bodenbelastungen das Wasser kontaminieren.

Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser bei Verunreinigungen, Bakterien und Keimen

Insbesondere bei Nutzung von oberflächennahem Brunnenwasser können chemische Stoffe sowie Bakterien und Keime das Wasser belasten. Denn hier genügt die Filtrationsschicht nicht, um das Wasser zu reinigen und Ver­un­reinigungen herauszufiltern. Für eine Wasseraufbereitung von Trink-, Brunnen- und Brauchwasser bieten sich in diesem Fall Kiesfilteranlagen / Mehrschichtfilter an, beispielsweise die KadoFilt Kiesfilteranlage von Kadotec Wassertechnik.

Brunnenwasser und Eigenwasser kann durch Landwirtschaft und Deponien belastet sein

Stammt die Verunreigung des Brunnenwassers und Eigenwassers beispielsweise von Gerbereien, der Kunststoff- und Textilindustrie oder der Landwirtschaft in Form von Gülle, Mist oder Kompost lassen sich Ammonium-Ionen im Wasser nachweisen. Aus landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie aus Altlasten und Deponien kann in großem Umfang Ammonium ausschwemmen und in die Oberflächengewässer übergehen. Durch eine zu hohe Konzentration von Ammonium sterben schließlich Fische und Kleinlebewesen.

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Wasseraufbereitung bei der Belastung des Brunnenwassers und Eigenwassers durch Nitrat

Die landwirtschaftliche Bodennutzung verursacht auch häufig eine starke Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Diese Nitrat-Belastung entsteht durch die Düngung der landwirtschaftlichen Flächen mit Gülle aus Mastställen und Biogasanlagen. Sämtliches Nitrat, das die Pflanzen nicht nutzen, erhöht den Nitrat-Anteil im Grundwasser.

Über das Trinkwasser und Blattgemüse gelangt das Nitrat auch in den menschlichen Organismus. Überschreitet des Nitratgehalt im Wasser gewisse Grenzwerte, kann dies gesundheitsschädlich sein. Für eine Reduktion des Nitrats bei der Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwassers gibt es Nitratentfernungsanlagen, die auch online im Kadotec-Shop erhältlich sind.

Wasseraufbereitung muss Zusammensetzung des Grundwassers durch geologische Bedingungen beachten

Oftmals enthält das Grundwasser für den Eigenwasserbetrieb auch Eisen- und Mangan, die bei Sauerstoffreaktion ausfallen. Hierdurch färbt sich das Wasser braun, es schmeckt unangenehm und enthält Partikel, die nach dem Verdunsten des Wassers zurückbleiben. Brunnen- oder Quellwasser kann je nach geologischen Bedingungen auch mit Arsen oder Florid belastet sein.

Wasseraufbereitung mit Aktivkohlefilteranlagen bei Chlorid-Belastung

Weiterhin müssen bei der Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser die Chlorid-Belastung Beachtung finden. Durch Industrieabwasser oder Streusalze gelangen diese Chloride ins Wasser. Höhere Chlorid-Werte können gesundheitliche Probleme verursachen. Bereits geringe Mengen an Chlorid können den Geruch und den Geschmack des Wassers unangenehm verändern. Eine Aktiv­kohle­filteranlage zur Filtration von Chlor, Schadstoffen und Geruckstoffen aus Trinkwasser, Brunnenwasser und Brauchwasser sorgt hier für die richtige Wasser­auf­bereitung.

Härtegrad beim Wassers für die Wasseraufbereitung bei Brunnen- und Eigenwasser

Bei der Nutzung von Brunnenwasser und Eigenwasser muss der Betreiber nicht zuletzt der Härtegrad des Wassers beachten. Brunnenwasser hat häufig einen pH-Wert, der unterhalb eines Wertes von 7 °dH liegt. Dies bedeutet, dass das Wasser saure und somit aggressive Eigenschaften besitzt. Um dies zu ändern, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Für die Nutzung von Brunnenwasser und Eigenwasser ist ein pH-Wert von 6,5 bis 9,5 °dH notwendig.

Umso niedriger der pH-Wert des Brunnenwassers und Trinkwassers ist, umso höher ist auch der Anteil der freien Kohlensäure im Wasser. Diese Kohlensäure-Anteile im Wasser greifen sämtliche Metalle an und schädigen Leitungen und Ventile. Als Wasseraufbereitung bietet sich in diesem Fall eine Entsäuerungsanlage an, die Sie bei Kadotec online kaufen können.

Probleme mit Eisen, Mangan und Kalk bei Wasser im Eigenwasserbetrieb

Die Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser muss gleichzeitig viele Probleme beseitigen. Durch Eisen im Wasser färbt sich die Wäsche rot und es bilden sich Ablagerungen auf der Keramik von Waschbecken und Toiletten. Durch gelöstes Eisen trübt sich das Wasser und es schmeckt schlecht.

Färbt sich die Wäsche hingegen gelb oder gibt es schwarze Niederschläge im Wasser, ist dafür Mangan im Wasser ursächlich. Befindet sich viel Kalk im Wasser, ist dieses also hart, dann verursacht dies Verkrustungen und schwergängige Wasserhähne, Kesselstein im Warmwasserspeicher und Ablagerungen in Toiletten, auf Fliesen und Duschabtrennungen.

Eisen, Mangan und Kalk zerstören Hausinstallationen und Elektrogeräte. Die Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser kann dies verhinden. Mit einer Filteranlage für Enteisenung, Entmaganung und Enthärtung kann hierfür eine Wasseraufbereitung kompakt vorgenommen werden.
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Kombi-Enthärtungsanlagen für die Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Trinkwasser

Kombi-Enthärtungsanlagen können bei der Wasseraufbereitung für den Eigenwasserbetrieb eine sehr gute Lösung sein. Diese Wasseraufbereitungsanlagen verbinden zahlreiche Funktionen in einer Anlage. So können Kombi-Enthärtungsanlagen in einem Arbeitsschritt eine Enthärtung, Enteisenung, Entmanganung sowie eine Desinfektion vornehmen.

Einmal eingestellt muss sich der Nutzer einer Kombi-Enthärtungsanlagen um nichts weiter kümmern. Bei der Wasseraufbereitung für Brunnenwasser und Eigenwasser steuert die Kombi-Enthärtungsanlage sich komplett selbst. Den regelmäßigen Reinigungsprozess der Kombi-Enthärtungsanlage kann der Nutzer wahlweise selbst programmieren oder die Reinigung startet werksseitig vorprogrammiert vollautomatisch um 2.00 Uhr nachts.

Qualitativ hochwertige Kadosoft SSTK Kombi-Enthärtungsanlagen zur Wasseraufbereitung von Brunnenwasser und Eigenwasser können Sie online im Kadotec-Shop kaufen.

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