Entfernen von Nitrat

Entfernung von Nitrat

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Häufige Fragen zur Nitratentfernung aus Brunnenwasser

1. Warum ist Nitrat im Brunnenwasser ein Problem?

Nitrat gelangt vor allem durch landwirtschaftliche Düngung, Gülle oder Sickerwasser in das Grundwasser. Eine erhöhte Nitratkonzentration im Trinkwasser kann:

  • bei Säuglingen zu Blausucht (Methämoglobinämie) führen
  • langfristig gesundheitliche Risiken bergen
  • zur Verletzung gesetzlicher Grenzwerte führen

Daher ist eine Reduzierung von Nitrat im privaten Brunnenwasser oft notwendig.

2. Wie hoch ist der gesetzliche Grenzwert für Nitrat?

Laut Trinkwasserverordnung liegt der Grenzwert für Nitrat bei 50 mg/l. Viele private Brunnen überschreiten diesen Wert – insbesondere in landwirtschaftlich genutzten Regionen.

3. Wie kann Nitrat aus dem Wasser entfernt werden?

Die gängigste Methode ist die Ionenaustausch-Technik. Dabei wird Nitrat gegen Chlorid- oder Sulfat-Ionen ausgetauscht. Die hierfür verwendeten Nitrat-Selektivharze befinden sich in einer speziellen Filteranlage und werden regelmäßig mit Salzlösung regeneriert – ähnlich wie bei Enthärtungsanlagen.

4. Welche Filteranlagen eignen sich zur Nitratentfernung im Einfamilienhaus?

Für den privaten Bereich sind geeignet:

  • Nitratfilter mit selektivem Ionenaustauscherharz
  • Kompaktanlagen mit automatischer Regeneration
  • Mehrstufige Systeme mit Nitrat- und Enthärtungskomponenten kombiniert

Diese Anlagen sind platzsparend, vollautomatisch und auf die typischen Anforderungen eines Einfamilienhauses abgestimmt.

5. Was ist ein Nitrat-Selektivharz?

Ein Nitrat-Selektivharz ist ein spezieller Ionenaustauscher, der bevorzugt Nitrat-Ionen aus dem Wasser entfernt. Im Vergleich zu Standardharzen hat es eine höhere Nitrat-Affinität und ist damit besonders wirksam bei mittleren bis hohen Nitratwerten im Brunnenwasser.

6. Wie oft muss ein Nitratfilter regeneriert werden?

Das hängt von der:

  • Nitratkonzentration
  • Wasserhärte
  • verwendeten Harzmenge
  • dem Wasserverbrauch

Typisch ist eine Regeneration alle 3–7 Tage mithilfe von Regeneriersalz (NaCl). Die Steuerung erfolgt bei modernen Anlagen automatisch über Mengen- oder Zeitsteuerung.

7. Ist der Einsatz eines Nitratfilters im Trinkwasserbereich zulässig?

Ja – sofern:

  • zertifizierte Harze verwendet werden
  • die Anlage hygienisch betrieben und regelmäßig gewartet wird
  • die Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden

Nitratfilter für den privaten Einsatz sind speziell für die Trinkwasseraufbereitung im Einfamilienhaus entwickelt worden.

8. Welche Vorbedingungen sind für eine effektive Nitratentfernung notwendig?

Für eine stabile Funktion sollten:

  • pH-Wert zwischen 6,5 und 8,5 liegen
  • kein hoher Gehalt an Sulfat oder Chlorid vorhanden sein
  • regelmäßige Regeneration mit geeigneter Salzkonzentration erfolgen

Auch eine Vorfiltration bei Trübstoffen oder Eisen kann sinnvoll sein, um das Harz zu schützen.

9. Sollte vor der Installation eine Wasseranalyse erfolgen?

Unbedingt. Eine qualifizierte Wasseranalyse gibt Auskunft über:

  • Nitratgehalt (mg/l)
  • Gesamthärte
  • Begleitparameter wie Sulfat, Chlorid, Eisen, Mangan oder pH-Wert

Nur so kann die Anlage korrekt dimensioniert und eingestellt werden.

10. Welche Wartung ist bei einer Nitratfilteranlage erforderlich?

Die Anlagen sind weitgehend wartungsarm, benötigen aber:

  • regelmäßige Kontrolle des Salzvorrats
  • ggf. periodischen Harzwechsel (nach 5–10 Jahren)
  • bei Bedarf eine Desinfektion der Anlage

Eine jährliche Überprüfung der Wasserqualität nach der Filterung wird empfohlen.