Was tun, wenn schmutziges, braunes Wasser aus dem Wasserhahn kommt?

Wassernetz & Trinkwasserlieferant

Sie sind mit Ihrem Haus oder Betrieb an das öffentliche Wassernetz angeschlossen? Dann ist der Trinkwasserlieferant verpflichtet, Ihnen Trinkwasser gemäß TVO (Trinkwasserverordnung) zu liefern. Das bedeutet für Sie, dass Ihr angeliefertes Wasser im Vorfeld von Ihrem Wasserlieferanten auf alle schädlichen Inhaltsstoffe untersucht und gereinigt wurde und über das öffentliche Leitungsnetz zu Ihrer Wasserentnahmestelle gelangt. Sind Sie nicht an das öffentliche Wasserleitungsnetz angeschlossen und versorgen sich über Ihren eigenen Brunnen mit Trinkwasser, so muss das Wasser mindestens ein bis zweimal jährlich (abhängig vom Gesundheitsamt) durch ein zugelassenes Hygieneinstitut nach TVO untersucht werden. Das Prüfungsergebnis ist unaufgefordert der zuständigen Behörde vorzulegen.

Alleine im Eigeninteresse sollten Sie Ihr Wasser jährlich untersuchen lassen, um sich keine Krankheiten, Keime, Viren und Bakterien über Ihr eigenes Wassernetz zuzuziehen. Bei den behördlich angeordneten Untersuchungen werden vermehrt Wasserinhaltsstoffe gefunden, die die Grenzwerte der TVO übersteigen. In diesem Fall besteht akuter Handlungsbedarf.

Was tun wenn schmutziges, braunes Wasser aus dem Wasserhahn kommt?

Immer wieder erreichen uns Hilferufe, unser Wasser riecht metallartig, muffig und kommt bräunlich gefärbt aus dem Wasserhahn. Wasseraustritte an Armaturen. Duschköpfe und Wasserhähne sind mit einem braun–grünlichen Belag behaftet. Waschbecken, Duschen, Toiletten sowie Badfliesen haben hässliche, bräunliche Flecken und sind kaum zu reinigen. Mit Brunnenwasser frisch gefüllte Schwimmbecken und Pools verfärben sich nach kurzer Zeit trotz eingeschalteter Sandfilteranlage und vorschriftsmäßiger Chlordosierung. Auf dem Boden und an den Rändern bildet sich ein schmieriger brauner Belag. All das nehmen Sie durch Wahrnehmung Ihrer Organe wie Nase, Mund und Augen direkt durch Schmecken, Fühlen und Sehen war. Schlimmer ist es, wenn sich über längere Zeit der Körper an eine nicht sichtbare Gefährdung gewöhnt hat (z.B. der Eisen- und Mangan- und Nitratgehalt hat sich erhöht).

In bis zu 90% alle Fälle hat sich der Eisen- und Mangangehalt im Brunnenwasser erhöht. Die Folge ist, dass es zu einer erhöhten Eisenbakterienbildung im Brunnen und im Wasserleitungssystem gekommen ist. Diese bildet die Grundlage für einen Biofilm, der wiederum der Nährstoff für Keime, Viren, Bakterien ist. Weiter setzen sich im Biofilm schnell Colibakterien und Legionella pneumophila fest. Bekannte Folgen sind Magen-Darm-Erkrankungen und im schlimmsten Fall eine Legionellenerkrankung.

Mit einer zeitgemäßen bezahlbaren Technologie lassen sich diese Probleme lösen. Auf Grund der vielfältigen unterschiedlichen Verunreinigungen bieten wir Ihnen auf unserer Seite verschiedene Filtationslösungen abgestimmt auf Ihren Wasserbedarf an.